Die Bergrettung bei der Schulung
Winter 2011/12

 

Am 2.März 2012 beteiligte sich die Bergrettung Kartitsch-Obertilliach an der Lawinengroßübung in St.Jakob/ Stallersattel.

Mit dabei war das Bundesheer mit dem Jägerbataillons 24. Die Bergrettungen vom Bezirk Osttirol, Alpinpolizei, der Hundestaffel der Bergrettung Osttirol und Kollegen aus dem Benachbartem Antholzer Tal.

Annahme der Übung war eine komplett verschüttete Mannschaft mit 8 Personen. Geübt wurde das Zusammenspiel verschiedener Organisationen. Drei Hubschrauber des Bundesheeres shuttelten die Mannschaft zum  Lawinenkegel. An die 170 Mann waren damit beschäftigt die Verschütteten schnellstmöglich aufzuspüren.

Nach Erstversorgung durch die Notärzte und Bergrettungssanitäter, wurde der Abtransport per Akja und Hubschrauber durchgeführt. Die Übung war für jeden einzelnen ein Erfolg.
Es konnten viele Erkenntnisse gesammelt werden, um in Zukunft noch schneller und effizienter zusammen zu arbeiten.

   
   
   
   
   

Auch Bergretter haben Grenzen

Auch Retter gehen nicht jedes Risiko ein. Dies bewies die große Lawinenübung am Stallersattel vergangene Woche. Bundesheer, Bergrettung und Alpinpolizei übten dort für den Ernstfall.Fazit der Übung: Leben retten-Ja,aber nicht um jeden Preis.

Nach Mittag verschlechterte sich die Lawinensituation. Selbst die abgebrühten Einsatzkräfte mussten sich aus der Gefahrenzone zurückziehen. Diese Tatsachen sollten sich Schi -und Snowboardfahrer, die abseits der Pisten unterwegs sind, bewusst sein. Auch Bergretter gehen keine unkalkulierbare Risiken ein, um jemanden zu suchen oder zu bergen.

Deshalb liegt es in der Eigenverantwortung eines jeden Einzelnen, sich nicht zu überschätzen. Jeder muss die Gefahrenhinweise beachten und richtige Entscheidungen aus den Erfahrungen heraus treffen. Damit schützt man sich nicht nur selbst, sondern auch jene Männer die einen Verunfallten sonst vom Berg herunter holen müssen.

 

Die Herausforderung des Eiskletterns am  Obstanser Wasserfall